Rund 8.500 Fachbesucher auf Präsenzmesse Husum Wind 2021

387 Aussteller und Verbände ziehen positive Bilanz

Fachbesucher auf der Husum Wind 2021

Letzten Freitag endete mit der Husum Wind 2021 die erste große Branchenmesse als Präsenzveranstaltung. Rund 8.500 Fachbesucher strömten während der vier Messetage auf die Stammmesse der Windwirtschaft in Schleswig-Holstein. Auf 20.000 Ausstellungsquadratmetern präsentierten 387 Aussteller aus dem In- und Ausland entlang der Wertschöpfungskette den aktuellen Leistungsstand der Windindustrie. OEMs zeigten ihre neuen Onshore-Produktportfolios, innovative Produkte von Bolt-Check-Systemen über Robotics und Drohnentechnologie bis Augmented Reality-Apps für die Windparkplanung feierten auf der Messe Premiere. Die Husum Wind ist seit jeher eine starke Vertriebsplattform, die durch Praxisnähe und hohe Fachexpertise gekennzeichnet ist. Die diesjährigen Trendthemen auf der Messe waren neue Wertschöpfung durch Windenergie und grünen Wasserstoff, heimische Märkte, Fachkräfte, Service und Sektorkopplung.

„Die Branche hat mit dieser Messe gezeigt, dass sie für die Energiewende bereit ist voranzugehen“, resümiert Messechef Klaus Liermann. „Es bedurfte Mut und Verbindlichkeit seitens der Unternehmen Mitte Juni, die Entscheidung, die Messe zu machen, mitzutragen. Seit Tag eins herrschte ausgelassene Aufbruchstimmung, die Sicherheitsvorkehrungen griffen, der Laden hat gebrummt.“ Matthias Zelinger, Geschäftsführer von VDMA Power Systems und Leiter des Competence Centers Klima & Energie, ergänzt: „Die Messe hat unsere Erwartungen unter den gegebenen Umständen übertroffen. Wir sind sehr froh, dass die Husum Wind als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte und sind überzeugt, dass von Husum wichtige Akzente und Botschaften für Windenergie und Klimaschutz im Vorfeld der Bundestagswahl gesendet werden konnten.“ Kurz vor der Bundestagswahl wurde seitens der Verbände und über 80 Branchenunternehmen mit dem „Husumer Appell“ zum Messestart nochmals deutlich der Druck auf die kommende Bundesregierung hinsichtlich des dringend benötigten Ausbaus der Windenergie für die Erreichung der Klimaziele erhöht. Pressestimmen besagen bereits, die diesjährige Husum Wind war unter allen letzten Windmessen die politischste.

„Die Branche hat hier auf der Husum Wind auf ganzer Linie gezeigt, dass sie bereit ist zu liefern“, fasst Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Wind Energie (BWE e. V.) zusammen und fordert: „Aber jetzt braucht es dringend mehr Schleswig-Holstein in Berlin.“ Die Bedeutung der Windenergie für eine neue Energiepolitik, den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Klimaziele war der Gegenstand vieler Debatten, Foren und Podien auf der diesjährigen Messe. „Wir benötigen eine deutliche Beschleunigung des Offshore-Wind-Ausbaus sowie einen schnellen Einstieg in die Produktion von ‚grünem‘ Wasserstoff im industriellen Maßstab. Hier geht es um Sektorenkopplung. Wichtig ist dafür eine Roadmap für die Energiewende und eine übergreifende Vernetzung politischer Ressorts“, machte Heike Winkler, Geschäftsführerin des Wind- und Wasserstoffverbands sowie des Innovationsclusters WAB e. V. auf dem neuen, durch den Verband organisierten „Wind Industry & Green Hydrogen Forum“ deutlich. Um diese Art der Vernetzung zwischen den Marktteilnehmern zu fördern, wurde das Angebot der Husum Wind an Matchmaking- und Kooperationsbörsen sowie Business Lounges dieses Jahr deutlich verstärkt. Die Messe fand unter umfassenden Sicherheitsauflagen statt, die ein Einbahnstraßensystem, Teststationen, die Einhaltung von AHA- und GGG-Regeln sowie das Einchecken an den Ständen per Luca App beinhalteten. Die nächste Husum Wind findet im September 2023 statt.
 

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